Der Kongo - das schwarze Herz AfrikasChaos, Krisen, Katastrophen - auf diese drei Schlagworte reduziert sich in unseren Augen meist der Kongo, wenn das riesige Land im Herzen Afrikas in unseren Medien überhaupt einmal vorkommt. Insofern ist David Van Reybroucks Buch «Kongo. Eine Geschichte» ein Meilenstein.
Walter Kempowski: «Haben Sie Hitler gesehen?»«Sie wollen wahrscheinlich wissen, ob man fasziniert war? Unbedingt! Wenn der Mann einen anschaute, also das ging einem durch Mark und Bein. Nachher ist er dann ja größenwahnsinnig geworden, als er dann immer mehr Erfolg hatte.»
Das Utø;ya-Massaker und andere große KriminalfälleDas Massaker von Oslo und Utø;ya war der größte Terroranschlag in der Geschichte Skandinaviens. Das Verbrechen selbst sowie der anschließende Prozess gegen Anders Behring Breivik beherrschten weltweit die Schlagzeilen.
Filmidole im Dritten Reich - Fünf FrauenporträtsSie wurden vergöttert und beneidet, lebten privilegiert und mussten doch ein bestimmtes Rollenbild der Nationalsozialisten erfüllen: die weiblichen Ufa-Stars.
- Wild wuchernde Erzählung: «Geschichte der Haare»
Eine haarige Angelegenheit ist das neue Buch des argentinischen Schriftstellers Alan Pauls. Und zwar nicht nur deshalb weil der Protagonist darin ganz offenkundig ein Haarfetischist ist, sondern auch weil der Autor den Leser mit zopfig langen Sätzen geradezu umschlingt.
- François Lelord schrieb einfühlsamen Vietnam-Roman
Seine Hector-Romane haben François Lelord weltbekannt gemacht. Nun entführt der französische Psychiater und Bestsellerautor seine Leser in seine zweite Heimat Vietnam. «Die kleine Souvenirverkäuferin» heißt der Roman um den jungen Franzosen Julien und die schöne Vietnamesin Minh Thu.
- Shootingstar Miroslav Penkov lässt «Giraffen fliegen»
Der aus Bulgarien stammende Schriftsteller Miroslav Penkov hat in den USA eine Blitzkarriere hingelegt. Mit 18 Jahren wanderte er in die Staaten aus, mit kaum 30 erhielt er eine Professur für Creative Writing und avancierte zum Shootingstar der Literaturszene.
- Romandebüt: «Das Wiesenhaus» von Christoph Schmitz
In einer Kleinstadt im Rheinland in den 1960er und 1970er Jahren spielt der Roman «Das Wiesenhaus», das belletristische Erstlingswerk des Journalisten Christoph Schmitz. Erzählt wird die stimmungsvolle Familiengeschichte aus der Rückschau des krebskranken Johannes.
- Wiederentdeckt: «In Frühlingsnächten»
Vor drei Jahren wurde Jetta Carletons (1913-1999) 1962 erschienener Roman «Wenn die Mondblumen blühen» wiederaufgelegt und ein Riesenerfolg. Carletons zweiter Roman schien dagegen mit einem Großteil ihrer Unterlagen bei einem Tornado verloren gegangen zu sein.
- Verletzliche Freundschaft: «Der Tag des Königs»
«Ich lauschte ihm. Ich folgte ihm im Dunkel seiner Gedanken, betend, hoffend, dass diese seltenen Augenblicke, die ich nur mit ihm in seinem seltsamen Zimmer erleben konnte, niemals aufhören würden.» So beschreibt der 14-jährige Omar seine innige Freundschaft mit Khalid, dem so sorglos reichen Jungen.
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