Rolf Schult
Seine Stimme kennt jeder Kinogänger: Egal ob Clint Eastwood, Robert Redford, Anthony Hopkins oder Patrick Stewart in "Star Trek" - Rolf Schult verlieh ihnen allen das sonore Timbre. Jetzt starb der Synchronsprecher im Alter von 85 Jahren in München.
Seine Ausbildung erlangte er an der Schauspielschule Hannover, danach spielte er in diversen Theatern. Berühmt machte ihn in den 60ern seine Stimme. Robert Redford synchronisierte er in den Klassikern "Butch Cassidy und Sundance Kid", "Der Clou" und "Die Unbestechlichen", als Erzähler führte er durch "Tanz der Vampire". Aber auch das Zischen von Anthony Hopkins in "Das Schweigen der Lämmer" oder Clint Eastwood in "Dirty Harry" geht auf sein Konto.
In den letzten Jahren hatte sich Schult weitgehend aus der Synchronisation zurückgezogen, nur für Robert Redford machte er noch eine Ausnahme.
Rolf Schult soll am 21. März in München beigesetzt werden.
































