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zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 21. November 2012 | Von Annekatrin Liebisch, .

Cloud Atlas

Außergewöhnlich. Aber ... - Drei Regisseure, sechs Geschichten, unzählige Stars - die Erwartungen an "Cloud Atlas" sind hoch. Kann der Film ihnen gerecht werden?


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Drei Regisseure, sechs Geschichten, unzählige Stars - "Cloud Atlas" ist die bisher größte Filmproduktion mit deutscher Beteiligung.

"Cloud Atlas" ist eine außergewöhnliche Produktion. Das steht fest, bevor im Kinosaal überhaupt das Licht gelöscht wird: Ein Film, an dem drei namhafte Regisseure aus verschiedenen Ländern gleichberechtigt arbeiteten. Der mit einem Budget von angeblich 100 Millionen US-Dollar die teuerste deutsche Ko-Produktion aller Zeiten sein dürfte. Der aus sechs Geschichten besteht, die in komplett verschiedenen Epochen spielen. In dem eine Vielzahl hochkarätiger Schauspieler eine noch viel größere Zahl Rollen übernimmt. Ein Film, der nicht der Mode folgend in mehrere Filme aufgeteilt wurde, obwohl die zugehörige Romanvorlage von David Mitchell fast doppelt so umfangreich ist wie Tolkiens "Hobbit". Ja, das ist schon etwas Besonderes. Nur ... reicht das aus?

Bereits die Struktur, die David Mitchell für seinen Roman wählte, war gewagt: Der Autor begann mit einer Geschichte, erzählte sie etwa bis zur Hälfte und fing dann mit einer anderen an. Nur die sechste ließ er in einem Stück und löste nach deren Ende auch die anderen schön der Reihe nach auf - bis schließlich die abgeschlossen wurde, mit der er einstieg.

So lernt man nach und nach kennen: Einen jungen Anwalt (im Film: Jim Sturgess), der 1849 an Bord eines Schiffes seine Ansichten über die Sklaverei überdenken muss. Einen aufstrebenden Komponisten (Ben Wishaw), den der Weg zum Ruhm 1936 in das Haus eines alternden Musikgenies führt. Eine Journalistin (Halle Berry), die 1973 auf eine Verschwörung der Energie-Industrie stößt. Einen alten Verleger (Jim Broadbent), der im Jahr 2012 die Flucht aus einem Altersheim plant. Eine geklonte Kellnerin (Doona Bae), die im Jahr 2144 ihren eigenen Willen entdeckt. Und schließlich einen Ziegenhirten (Tom Hanks), der in der postapokalyptischen Welt von 2346 seine Feigheit überwinden muss.

Tom Tykwer ("Das Parfüm") und die Geschwister Lana und Andy Wachowski ("Matrix") wählten in ihrer Adaption einen anderen Weg der Handlungsführung, einen nicht weniger anspruchsvollen: Sie erzählen alle sechs Episoden parallel, zersplitterten sie aber vollständig in kleine, kleinere und winzige Fragmente, die dann mit unzähligen Schnitten zu einem bunt durchmischten, genreübergreifenden Ganzen zusammengefügt wurden.

(Fortfahren)

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