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zuletzt aktualisiert: Dienstag, 20. November 2012 | Von dpa, dpa-infocom

Monografie über den Filmkomponisten Max Steiner

John Williams, Jerry Goldsmith oder John Barry sind bekannte Giganten der Filmmusik. Max Steiner (1888-1971) hingegen ist vielen nicht geläufig. Dabei ist gerade er ein Pionier dieses Genres, denn er unterlegte erstmals in der Filmgeschichte Dialoge mit Musik.


Und er war außerordentlich produktiv. Mehr als 300 Kompositionen für Film und später auch Fernsehen («77 Sunset Strip») schuf der gebürtige Wiener, darunter für Klassiker wie «King Kong und die weiße Frau» (1933), «Casablanca» (1944), «Die Caine war ihr Schicksal» (1955) oder «Vom Winde verweht» (1939).

Der Jazzpianist und Autor Peter Wegele hat nun mit seinem Buch «Der Filmkomponist Max Steiner» eine Monografie herausgebracht, die vor allem den Schaffensprozess des Künstlers beleuchtet. 18 Mal war Steiner für den Oscar nominiert, drei Trophäen bekam er zugesprochen. Aber nicht für die Kompositionen, denen er mit seiner eindringlichen Musik zu Weltruhm verhalf, wie «Vom Winde verweht», sondern für «Der Verräter» (1936), «Reise aus der Vergangenheit» (1943) und «Als du Abschied nahmst» (1945). Ein komplettes Kapitel der Monografie ist der Filmmusik zu «Casablanca» gewidmet.

(Peter Wegele: Der Filmkomponist Max Steiner, Böhlau Verlag, Wien, Köln,Weimar, 300 S., 39 Euro, ISBN 978-3-2057-8801-0)

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