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Wenders und Ang Lee setzen auf 3D auch für Spielfilm

Jörg Carstensen
Klaus Staeck (l-r), Präsident der Akademie der Künste Berlin, und die Regisseure Ang Lee (Taiwan) und Wim Wenders in Berlin. Foto: Jörg Carstensen
«Das ist ein fantastisches Instrument, um Geschichten zu erzählen», sagte der 67-jährige Wenders («Pina») am Donnerstag bei einem «Gipfeltreffen der Regisseure» in der Berliner Akademie der Künste. «3D nimmt den Zuschauer direkt in die Situation mit hinein.»
Der 58-jährige Oscar-Preisträger Lee («Brokeback Mountain»), der derzeit seinen ersten 3D-Film «Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger» vorstellt, sprach von einem «Wunderland». Allerdings werde es noch einige Zeit dauern, bis man die Technik wirklich befriedigend beherrsche. «Ich glaube an die Macht von Geschichten, sowohl in 2D wie in 3D», sagte er. «Ich hoffe, dass beide Formen in Zukunft nebeneinander bestehen können.»
In «Life of Pi» (Kinostart 26. Dezember) erzählt Lee von einem Jungen, der einer Katastrophe entkommt und sich - allein mit einem Tiger auf einem Schiff - aus Seenot retten muss. «Ich glaube, ich hätte den Film nicht anders als in 3D drehen können», sagte Lee. «Aber ich hatte immer wieder große Angst. Die Dreharbeiten waren ein riesiger Lernprozess für mich.»
Wenders hat nach seinem ebenfalls dreidimensional gedrehten Tanzfilm «Pina» die 3D-Fernsehserie «Cathedrals of Culture» entwickelt. In seinem nächsten Spielfilm «Everything Will Be Fine» will er die Technik noch weiter ausbauen. Die Dreharbeiten sollen bald anlaufen.













