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zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 6. Dezember 2012 | Von Andreas Günther, .

"Frauen mag ich wohl lieber" - Joe Wright fand einen neuen Dreh für Tolstois "Anna Karenina" (Start: 6.12.)

Was ist das Besondere an Keira Knightley? Nach drei gemeinsamen Filmen weiß es Regisseur Joe Wright genau.


Warum Joe Wright gern Filme über Frauen dreht? "Ich mag Frauen eben - und möglicherweise mag ich sie lieber als Männer. Ich bin lieber in weiblicher als in männlicher Gesellschaft. Ich finde Männer meistens zu verschlossen und auch dröge." - 1 (© © Universal Pictures)
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  • Warum Joe Wright gern Filme über Frauen dreht? "Ich mag Frauen eben - und möglicherweise mag ich sie lieber als Männer. Ich bin lieber in weiblicher als in männlicher Gesellschaft. Ich finde Männer meistens zu verschlossen und auch dröge." - 1 (© © Universal Pictures)
  • Dass "Anna Karenina" Oscar-Chancen hat, beschäftigt Regisseur Joe Wright nicht sonderlich: "Ich finde das ganze Wettbewerbsdenken rund um die Oscar-Verleihung ziemlich destruktiv und ungesund." - 2 (© © 2012 Universal Le Studio)
  • Keira Knightley war bereits in "Stolz & Vorurteil" und "Abbitte" die Hauptdarstellerin von Joe Wright. "Keira ist eine unglaublich mutige Schauspielerin. Sie hat keine Angst vor ambivalenten Reaktionen auf die Personen, die sie spielt." - 3 (© © 2012 Universal Le Studio)
  • "Ich mache meine Filme nicht mit der Absicht, Oscars zu bekommen", erklärt Joe Wright. "Ich bin dafür gar nicht hip, jung oder cool genug." - 4 (© © Focus Features)
  • Joe Wright ist ein Teamspieler: "Meine Filme verdanken sich den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite." - 5 (© © Focus Features)
  • Joe Wright beobachtet mit Freude die Entwicklung seiner Lieblingshauptdarstellerin Keira Knightley: "Sie hatte sich entwickelt. Sie ist mehr sie selbst geworden, hat mehr Vertrauen in ihre Intelligenz, in ihre Fähigkeiten und ihre Weiblichkeit." - 6 (© © Focus Features)
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Warum Joe Wright gern Filme über Frauen dreht? "Ich mag Frauen eben - und möglicherweise mag ich sie lieber als Männer. Ich bin lieber in weiblicher als in männlicher Gesellschaft. Ich finde Männer meistens zu verschlossen und auch dröge."

Als "Frauenregisseur" will sich Joe Wright nicht unbedingt bezeichnen lassen. Aber der Brite, verheiratet mit der indischstämmigen Musikerin Anoushka Shankar und Vater eines kleinen Sohnes, bekennt, dass ihn Frauen erheblich mehr interessieren als Männer. Vier seiner fünf Arbeiten fürs Kino haben weibliche Helden, zuletzt in dem Actionthriller "Wer ist Hanna?" (2010). Zuvor drehte der 40-Jährige mit Keira Knightley die Welterfolge "Stolz & Vorurteil" (2005) sowie "Abbitte" (2007). Die 27-Jährige spielt auch die Titelrolle seines neuesten Werks "Anna Karenina" (Start: 6. Dezember) nach dem Liebesroman von Leo Tolstoi. Wright stellte den Streifen in Berlin vor. Ein Gespräch über Frauen im Allgemeinen und Keira Knightley im Besonderen, über Liebe, Literatur, die Vorteile langjähriger Teamarbeit und seinen Versuch, nicht an die nächste Oscar-Verleihung zu denken.

msn: Mr. Wright, symbolisiert Anna Karenina etwas Bestimmtes für Sie?
Joe Wright: Ich glaube nicht, dass sie irgendetwas symbolisiert. Ich habe versucht, sie als Individuum zu sehen. Mein Problem mit früherer Leinwandbearbeitungen des Romans ist, dass sie immer als Symbol gesehen wurde, sei es als Märtyrerin oder Opfer einer patriarchalischen Gesellschaft oder was auch immer. Aber das entspricht nicht Tolstoi: Er schrieb über einen sehr besonderen Charakter, aber mit einer universellen Problematik.

msn: Die Liebe ist überall sichtbar im Film, wie eine eigene Figur. Was ist Liebe für Sie?
Wright: Ich weiß nicht mehr über Liebe als sie! Ich denke, Liebe ist für uns die Gelegenheit, unsere Menschlichkeit zu begreifen, um es einmal mit Lewin aus dem Film zu sagen. In der Liebe sind wir nah bei Gott, glaube ich. Ich habe keine fertigen Antworten, ich versuche es mir einfach klarzumachen. Sorry, ich wünschte, ich wüsste es besser.

msn: "Anna Karenina" sieht wie ein sehr teurer Film aus. Wie viel hat er gekostet?
Wright: Nach Hollywood-Maßstäben hatten wir kein großes Budget, für europäische Verhältnisse sind 31 Millionen Dollar jedoch sehr viel. Das meiste Geld floss in die künstlerische Gestaltung.

msn: Ihre Adaption wirkt sehr frisch, wie ein Mix aus Vorstellungskraft und Realität, Film und Theater. Wie kam es zu diesem Konzept?
Wright: Wahrscheinlich, weil ich mich im Theater besser auskenne als im Film. Ich liebe es, ins Theater zu gehen! Ich wuchs in einem Puppentheater auf, das meine Familie in London betrieb.

(Fortfahren)

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