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Donnerstag, 15. November 2012 | Von MSN/AI

"Ralph reicht's": Einmal Trickfigur sein

Was für eine einmalige Chance: MSN-Redakteur Andy Ilmberger hat eine Sprechrolle im neuen Disney-Abenteuer ergattert. Hier gibt's den Erfahrungsbericht ...


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Gleich geht's los: MSN-Redakteur Andy Ilmberger freut sich schon auf seinen Einsatz - als Pac-Man, wie er zunächst denkt. Doch dann ...

Berlin, 17. Oktober 2012 - Film-Synchronisation ist eine undankbare Arbeit: macht man sie gut, ist es selbstverständlich und fällt keinem weiter auf. Verbockt man den Job, echauffiert sich das Kinopublikum, wie typisch schlecht mal wieder die deutsche Synchronfassung des Streifens war. In diesem Wortlaut erklärt mir der Studio-Sprecher Michael Johnson der Film- & Fernseh-Synchron GmbH (FFS) in Berlin die Tücke der Film-Synchronisation. Sei's drum, ich freue mich trotzdem auf die bevorstehende Aufgabe, eine kleine Sprechrolle im Disney-Animationsfilm "Ralph reicht's".

Fünf Medienvertreter lud Disney nach Berlin ein, um jeweils eine kleine Rolle nach zu synchronisieren. Als Belohnung winken ein abwechslungsreicher Arbeitstag und die namentliche Erwähnung im Abspann eines echten Disney-Filmes. Grund genug also für einen Trip in die Bundeshauptstadt. Ich soll Pac-Man sprechen mit dem Kult-verdächtigen Satz "Wocka Wock" – kurz aber prägnant! In Gedanken bin ich schon dabei, mir mit "Wocka Wock" ein T-Shirt drucken zu lassen und natürlich meinen Facebook-Status nach Vollzug sofort anzupassen.

Vor dem großen Auftritt gibt es jedoch erst eine Studio-Führung für uns Journalisten sowie die Erläuterung der Sicherheitsvorkehrungen, die übrigens in Fort Knox kaum höher sein können. Ein Disney-Film ist eben mit Gold kaum aufzuwiegen, besonders wenn er noch nicht veröffentlicht ist. Würde solch ein vermeintlicher Blockbuster nach außen und über die Hände von Raubkopierern ins Internet gelangen – und selbst wenn es nur einzelne Szenen wären – hätte man hier ein echtes Problem. Uns Journalisten lässt man zwar unsere Kameras, achtet aber penibel drauf, dass wir mit dem Objektiv nicht Richtung Leinwand zielen. Dort laufen die zu synchronisierenden Szenen für uns ab, versehen übrigens mit einem fetten Störzeichen, falls der Film trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Beine bekommt. 

Das Synchronstudio - von allen Göttern verlassen

Unsere Synchronisation beginnt zunächst mit einigen Massenszenen. Wir simulieren tuschelndes Partygeflüster, grölende Jubelschreie, blankes Entsetzen, großes Staunen, glühende Anfeuerungsrufe, kreischende Panik und singen als Highlight im Chor "Fix it Felix, fix it!". Es dauert zunächst ein paar Minuten, bis man Scheu und Schüchternheit vor dem Mikrofon ablegt. Der Regisseur gibt sich alle Mühe, uns anzuspornen und das letzte Quäntchen Sprechkunst aus uns rauszulocken: "Versetzt Euch in die Handlung und die Personen, reißt die Arme nach oben, wenn die Protagonisten es tun, tanzt beim Singen mit, wenn im Film getanzt wird und vor allem – habt einfach Spaß!" Und tatsächlich fühlen wir uns nach zwei, drei Szenen schon wie alte Synchron-Hasen.  Da wir ja nur zu fünft sind, nimmt uns die Regie pro Sequenz gleich mehrmals auf und legt die Spuren übereinander – und schon klingen wir wie die Südkurve in der Allianz Arena.

(Fortfahren): Weiterlesen

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