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zuletzt aktualisiert: Freitag, 19. Februar 2010 | Von Annekatrin Liebisch

HIM: Screamworks - Love In Theory And Practice

Teuflisch gut oder höllisch daneben? So richtig sicher sind sich HIM nicht.


HIM: Screamworks - Love In Theory And Practice - #1 (© c _teleschau, der mediendienst)
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HIM: Screamworks - Love In Theory And Practice - #1

Kein Wunder, dass HIM ihr siebtes Studioalbum "Screamworks" betitelten: Ville Valo jauchzt, brüllt, wimmert so schön und oft wie eh und je. Die Unterzeile "Love In Theory And Practice" bedarf schon eher einer Erklärung. Sie sei an das Buch "Magick In Theory And Practice" von Aleister Crowley angelehnt, erklärte der schlaksige Sänger. Obwohl der Mystiker Crowley für viele Christen als Begründer des modernen Satanismus gilt, müssen die Finnen diesmal wohl nicht fürchten, wie zu Zeiten von "Greatest Lovesongs Vol. 666" den Kehrkreuz-Stempel aufgedrückt zu bekommen: Mittlerweile weiß man ja, dass es ihnen eigentlich nur um die Liebe geht.

2007 ließ die Band zuletzt von sich hören. Und zwar recht viel: Während HIM noch nie so hart und bestimmt klangen wie auf "Venus Doom", kippte Ville Valo zeitgleich äußerst charttauglich mit Natalia Avelon den "Summer Wine" von Lee Hazlewood in sich hinein. Aber anscheinend nicht nur den: Noch im gleichen Jahr sah sich der 34-Jährige eine kalifornische Entzugsklinik von innen an. So gilt statt "in vino veritas" nun "In Venere Veritas". Doch schon der Opener kündigt an, dass Valo sich nicht nur vom Alkohol verabschiedet hat, sondern auch von der erst auf dem Vorgänger vorgestellten Idee, die düsteren Lovesongs mit weniger Zierrat zu bestücken.

Fröhlich dudelt ein Keyboard zwischen den dichten Gitarrenriffs, was ihrem Dark Rock einen unverkennbaren 80er-Jahre-Pop-Einschlag gibt. Eigentlich sollte das kein Problem darstellen, schließlich belegten HIM schon durch einige Charterfolge, dass ihnen der Spagat zwischen Hart und Zart nicht nur gelingt, sondern sehr gut liegt. Doch mittlerweile scheint das den Rockern nicht mehr so leicht zu fallen wie früher. Die Mischung wirkt zuweilen sehr schematisch, stellenweise sogar irritierend: Der Songtitel "Scared To Death" dürfte den Seelenzustand der Hardcorefans beim Hören des Schlagerintros treffend beschreiben. Vielleicht hat ja doch der Teufel seine Finger im Spiel ...


Weitere Infos unter:

Bandpage
Labelseite Warner
HIM bei myspace
HIM bei Facebook

HIM: Screamworks - Love In Theory And Practice
VOE:12.02.2010
Label/Vertrieb:Warner/Warner
Bewertung:akzeptabel
EAN Code:0093624969983

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