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zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 6. Dezember 2012 | Von Ben Hiltrop, .

Diverse: O.S.T. The Man With The Iron Fists

RZAs "The Man With The Iron Fists", der Soundtrack zum gleichnamigen Film, klingt wie ein HipHop-Mixtape. So viel Wu-Tang gab es seit 20 Jahren nicht mehr.


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RZA und Quentin Tarantino machen wieder gemeinsame Sache: Seitdem der Rapper dem Filmemacher beim Doppel-Soundtrack zu dessen Rache-Streifen "Kill Bill" (2003/2004) musikalisch half, verbindet die beiden Männer eine enge Freundschaft. Knapp zehn Jahre später ändert sich die Rollenverteilung ein wenig: Tarantino räumt den Regiestuhl zugunsten der Produzententätigkeit und überlässt RZA das filmische Dirigieren ihres gemeinsamen Projektes "The Man With The Iron Fist" (Deutscher Kinostart: 29.11.). Das musikalische Zepter gibt der HipHop-Guru dennoch nicht aus der Hand und steuert selbst den Soundtrack zu seinem ersten abendfüllenden Spielfilm bei. Herausgekommen ist ein Album, das in Verbindung mit dem Kinofilm durchaus Kultpotenzial besitzt.

Im Gegensatz zu seinem filmischen Mentor wühlte RZA nicht in modrigen Umzugskartons nach geeigneter musikalischer Untermalung herum, sondern montierte sich den Soundtrack zu "The Man With The Iron Fists" einfach selbst zusammen. Als ehrenamtlicher Beat-Bastler für den Wu-Tang Clan veredelte der New Yorker schon so manches Rap-Album mit seinen deepen Cuts und darf sich getrost als einer der Vorreiter des US-Ostküsten-HipHops bezeichnen.

Dass sich der bekennende Martial-Arts-Fan RZA in seinem ersten Hollywood-Streifen für ein fernöstliches Kung-Fu-Setting entscheiden würde, liegt auf der eisernen Hand. Sein Rap-Clan fand sich schließlich aufgrund der gemeinsamen Leidenschaft für 70er-Jahre-Hong-Kong-Trashflicks zusammen, das Sampling eben jener Filme wurde zum Markenzeichen auserkoren. Dennoch werden auf dem Album einige unverbrauchte Elemente bedient.

Funkige Gitarrenlicks der Black Keys verwandeln den Opener "The Baddest Man Alive" in eine bekiffte Hommage an ausgewetzte Kinosessel, klappernde Deckenventilatoren und vergilbte Leinwände. "Rivers Of Blood" verblüfft durch seinen nicht müde werdenden Nähmaschinenbeat, einen schweren Ennio-Morricone-Bläsereinsatz und aggressives Faustkampf-Sampling. Nicht nur dank fleißiger Zuhilfenahme des HipHop-Trios Flatbush Zombies erinnert das voodooeske "Just Blowin' In The Wind" an RZAs Sideproject Gravediggaz.

(Fortfahren)

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