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zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 6. Dezember 2012 | Von Annekatrin Liebisch, .

Mumford & Sons: Mumford & Sons - The Road To Red Rocks

Kein Konzertticket für Mumford & Sons ergattert? Einen kleinen Trost gibt es ...


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"The Road To Red Rocks" zeigt einen Live-Auftritt der Folkrock-Senkrechtstarter Mumford & Sons, der im August 2012 vor eindrucksvoller Naturkulisse mitgeschnitten wurde.

Fünf Tage, dann waren alle Tickets weg: Alle vier Konzerte, die Mumford & Sons im Frühjahr 2013 in Deutschland geben werden, sind restlos ausverkauft. Nachdem die Tour zum Debüt "Sigh No More" schon sehr gut besucht war und das Londoner Quartett mit seinem zweiten Album "Babel" jüngst Platz zwei der deutschen Charts eroberte, war mit großem Ansturm auch zu rechnen. Wurde der Veröffentlichungstermin der Live-DVD "The Road To Red Rocks", die auch der neuen "Gentlemen Of The Road"-Edition von "Babel" beiliegt, vielleicht deshalb so kurz nach den Ticketvorverkauf gelegt - um den Fans, die leer ausgegangen sind, ein Trostpflaster anbieten zu können?

Keine vier Monate ist das Material alt, das das Regieduo Fred & Nick zu einer performancebetonten Tourdokumentation über die britischen Durchstarter verquickte: Erst Ende August traten Marcus Mumford, Ben Lovett, Winston Marshall und Ted Dwane im Amphitheater von Morrison, Colorado, auf - einer atemberaubenden Open-Air-Bühne, eingerahmt von roten Sandsteinfelsen. In schöner Regelmäßigkeit wählen Fred & Nick die Totale, um die Besonderheit des Auftrittsortes hervorzuheben.

Wie es sich gehört, gaben Mumford & Sons an den zwei Abenden in den Red Rocks Songs von beiden Alben zum Besten. Hätte man nur den Ton aufgezeichnet, würden allenfalls kleine Unsauberkeiten bei den Zischlauten und der Jubel des Publikums die Liveaufnahme verraten, so nah bewegen sich Mumford & Sons an Studioqualität. Fred & Nick pickten sich zwölf Nummern heraus - "Little Lion Man", "Lovers' Eyes", "The Cave", "Below My Feet", um nur ein paar davon zu nennen - und teilten den Mitschnitt in mehrere Blöcke aus je zwei bis drei Liedern auf. Zwischen diesen Blöcken platzierten die Regisseure, die mit Ausnahmen von "Lover Of The Light" auch alle bisherigen Musikvideos der Band inszenierten, kleine feine Collagen mit Szenen aus dem Touralltag.

Landschaftsbilder, Ausschnitte aus Radiointerviews, Gespräche mit Fans, Herumalbern mit Mitgliedern anderer Bands - es ist keine Homestory, die hier erzählt wird. Die vier Londoner werden nicht der Reihe nach vorgestellt oder gar von Kameramann Giles Dunning auf Schritt und Tritt verfolgt. Selbst direkt in die Kamera gesprochene Statements der Folkrocker bleiben Raritäten. Dennoch bekommt man das Gefühl, nah am Geschehen dran zu sein. Und wahrscheinlich würde sich dieses Gefühl auch einstellen, wenn die dokumentarische Komponente in "The Road To Red Rocks" ganz fehlte.

(Fortfahren)

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