UnterhaltungMSN Unterhaltung
. (© (c) teleschau - der mediendienst)
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 6. Dezember 2012 | Von Stefan Weber, .

Peter Maffay: Tabaluga und die Zeichen der Zeit - live

Ein Spektakel für kleine und - fast noch mehr - große Kinder: Die DVD "Tabaluga und die Zeichen der Zeit - live" fängt die bunte Show von Peter Maffay und Gästen sehr gut ein.


1 von 1
Ein Spektakel für kleine und - fast noch mehr - große Kinder: Die DVD "Tabaluga und die Zeichen der Zeit - live" fängt die bunte Show von Peter Maffay und Gästen sehr gut ein.

Ein kurzer Schwenk durch die ersten Reihen in der Frankfurter Festhalle zu Beginn der Show genügt. Dort sitzen natürlich die Kleinsten, die die Abenteuer des kleinen grünen Drachens Tabaluga staunend mitverfolgen. Ihre Begleitungen aber, die Mütter, Väter und Großeltern, sind in erheblich größerer Anzahl erschienen. Denn die Live-Umsetzung von Peter Maffays "Tabaluga und die Zeichen der Zeit" ist - vielleicht mehr als alle Teile zuvor - mehr als nur ein Kindermärchen. Es ist ein Lehrstück für Kinder mit nachdenklichen Botschaften an Erwachsene, eine starbesetzte Show, ein bunt inszeniertes Rock- und Popmusical. Und jetzt als Mitschnitt auf DVD und Blu-ray auch ein Spaß im heimischen Familienwohnzimmer.

Die Show folgt dabei weitgehend dem gleichnamigen Album, wird aber um sechs neue Songs und einige Szenen und Rollen erweitert. Und alles dreht sich immer noch um das Thema Zeit. Die Geschichte beginnt damit, dass Tabaluga unabsichtlich seinen Wecker zerstört - und befürchtet, damit die Zeit angehalten zu haben. Ein Felsen vorm Eingang zu seiner Drachenhöhle meldet sich daraufhin zu Wort und klärt ihn auf, dass das gar nicht möglich sei: "Du hast noch viel zu lernen", erklärt er. Von hier aus nimmt die Suche des kleinen Drachens ihren Lauf: Er begibt sich auf den Weg, um mehr über die Zeit zu erfahren.

Es ist eine Reise, die Maffay nicht alleine antritt. Renommierte Schauspieler wie Rufus Beck als Magier und Heinz Hoenig als Tabaluga-Widersacher Arktos gehören schon zum "Tabaluga"-Stammpersonal, Ex-Monrose-Sängerin Mandy Capristo darf als Eisprinzessin eine Hauptrolle spielen. Auch die Auftritte der Stargäste werden umjubelt: Uwe Ochsenknecht darf sein komisches Talent als bauchtanzende Kameliendame beweisen, die Gesangsrolle des "gutgelaunten Fremden", dem Tod, ist dem unheiligen Grafen wie auf den schwarzen Anzug geschneidert.

Auch bei der kunterbunten Inszenierung werden alle Register gezogen: Songs und Spielszenen wechseln sich ab, ein kindgerechter, gesellschafts- und kapitalismuskritischer Song wie "Time Is Money" mit einer Schar tanzenden Heuschrecken geht nahtlos in eine etwas zotige Publikumsbeschimpfung von Arktos über, der Goldtaler ans Publikum verteilt ("Mädchen! Mit den Mäusen kriegst du neue Möpse!").

(Fortfahren)

Sponsored Links

neue Stories

msn auf Facebook

Partnerangebot