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zuletzt aktualisiert: Freitag, 30. November 2012 | Von Sabine Metzger, .

Rihanna: Unapologetic

Rihanna will sich nicht entschuldigen - muss sie auch nicht.


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Rihanna: Unapologetic - 1

Allmählich müsste ihr doch mal die Luft ausgehen. Rihanna wirft mit "Unapologetic" das siebte Album in sieben Jahren auf den Markt - scheinbar locker, aus dem Handgelenk, irgendwo zwischen Promotouren und Dreharbeiten. Doch der Longplayer hat es in sich: Die 24-Jährige verarbeitet hier ihre verkorkste, gewaltbelastete Beziehung mit dem Sängerkollegen Chris Brown ganz offen - und ganz eigen: Sie lud den Mann, der sie 2009 öffentlichkeitswirksam verprügelte, sogar zum Duett. Aber auch musikalisch schlägt Rihanna immer wieder unerwartete Wege ein.

Sie spielt ein cleveres Spiel mit Sex und doppeltem Boden: In vielen Tracks ziehen Lyrics und Musik in völlig verschiedene Richtungen. Im düsteren "Pour It Up" etwa singt sie fast teilnahmslos über heiße Partynächte, in der Midtempo-Ballade "Diamonds", der ersten Single des Albums, schluchzt sie "I choose to be happy". Und in "No Love Allowed" erzählt sie zu relaxtem Reggae-Beat und harmlos-verspielter Melodie ziemlich unverblümt von den Misshandlungen, die sie erlebt hat: "I was flying til you knocked me to the floor" ("Ich flog, bis du mich zu Boden geschlagen hast").

Am unheimlichsten ist aber "Nobody's Business", das eingangs erwähnte Duett mit Chris Brown: Hier kommen mit gut gelaunter Clubmucke voller 90er-Reminiszenzen und verliebten Lyrics perfekt passende Ingredienzen zusammen. Aber es ist ihr eben gerade berüchtigter Ex, dem Rihanna Zeilen wie "Your love is perfection, please point me in the right direction" zuflötet - da soll ihr also der ach so perfekte Liebhaber zeigen, wo's langgeht. Noch unheimlicher aber als dieses Zusammentreffen: Selbst mit dem Hintergrundwissen lässt es sich kaum vermeiden, wenigstens ein bisschen mitzuwippen. Perfekte Liebe? Wohl kaum. Perfekter Pop? Ziemlich.

Der Song ist einer der besten des Albums, aber keine einsame Spitze. Denn zu ihm gesellen sich noch der Bombast-Bomber "What Now", der den Hörer zunächst in den Strophen mit Klavier und Akustikgitarre an der Nase herumführt, um dann im Refrain mit breitgetretenem Bass und dicken Synthies auf den Putz zu hauen. Oder die dann tatsächlich ruhige, aber berührende Ballade "Stay", in der Rihanna mit dem Indie-Sänger Mikky Ekko einen interessanten Duettpartner findet.

(Fortfahren)

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