An einem Film mitzuwirken ist für die meisten Menschen ein Traum - aber die Arbeit am Set ist oft nicht ungefährlich, vor allem, wenn es sich um einen actionlastigen Streifen handelt. Nicht selten verletzen sich Schauspieler oder Crew-Mitglieder während der Dreharbeiten. Viele Unfälle gehen zum Glück glimpflich aus, doch das ist leider längst nicht immer der Fall
Sehnsüchtig wird der Filmstart von "Der Hobbit" herbeigesehnt, doch nun trübt eine Nachricht die Vorfreude auf die Vorgeschichte der "Herr der Ringe"-Trilogie. Laut der Nachrichtenagentur AP starben mindestens 27 Tiere am Rande der Dreharbeiten aufgrund schlechter Haltungsbedingungen. Vier Tierpfleger erklärten AP, auf dem Hof nahe der neuseeländischen Hauptstadt Wellington habe es zahlreiche Felsvorsprünge, Senken, kaputte Zäune und andere "Todesfallen" gegeben. Die Filmproduzenten seien einige Male darauf hingewiesen worden, doch die Mängel wurden nicht ausgebessert.
Ein Sprecher von Regisseur Peter Jackson bestätigte, dass Pferde, Ziegen und Hühner auf der Farm gestorben sein. Einige der Todesfälle unter den rund 150 Tieren, die an den Dreharbeiten beteiligt waren, seien eines natürlichen Todes gestorben, der Tod zweier Pferde habe aber verhindert werden können. Die Produktionsfirma versprach Besserung.
"Der Hobbit", der auf der Romanvorlage von John R.R. Tolkien beruht, wird in drei Teilen ins Kino kommen. Die Premiere von "Eine unerwartete Reise" feiert am 28. November in Wellington Premiere, ab dem 13. Dezember ist er auch in deutschen Kinos zu sehen.
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