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zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 5. Juli 2012 | Von Frank Rauscher, .

Einmal von der Mitte an den Rand - und wieder zurück?

Was bleibt, ist die Erinnerung an glorreiche Tage: Vor 15 Jahren gewann Jan Ullrich die Tour de France - und viele Millionen Deutsche schauten zu. Und heute: verzichten ARD und ZDF auf Livebilder.


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Sie freuen sich auf die Tour, von links: die Eurosport-Kommentatoren Karsten Migels und Jean-Claude Leclerq sowie Andreas Schulz, der als Online-Redakteur die Tour begleiten wird.

1:2 gegen Italien. Aus, vorbei, verloren. Katerstimmung in Schland, und die enttäuschte Sportfan-Seele dürstet nach Trost. Gut möglich, dass sie diesen direkt beim nächsten anstehenden Großereignis hätte finden können: Die Tour de France (30. Juni bis 22. Juli), bis vor einigen Jahren ja auch eine Veranstaltung mit fernsehvolksbewegendem Charakter, hat aus deutscher Sicht mit Männern wie André Greipel, Tony Martin, Marcel Kittel und dem unermüdlichen Jens Voigt, der zum 15. Mal am Start ist, weiß Gott genügend Helden-Potenzial.

Doch die fetten Jahre des Radsports sind aus den bekannten Gründen nun mal vorbei, und weil ARD und ZDF der Tour 2011 Au revoir sagten und heuer erstmals komplett auf die Übertragung verzichten, ist selbst im Erfolgsfalle eher nicht von einer nachhaltig heilsamen Wirkung auf die Volksseele auszugehen. Der einst so populäre Profi-Radsport erlebt als TV-Phänomen gerade eine Stunde Null - aber vielleicht ist die Tour 2012, immerhin vom Spartensender Eurosport umfangreich berücksichtigt, gerade deshalb spannend wie lange nicht.

Die Rundfahrt finde "bei den deutschen Fernsehzuschauern nur noch eine geringe Akzeptanz, die lange Live-Sendestrecken nicht mehr rechtfertigt", teilten die beiden öffentlich-rechtlichen Sender im Februar 2011 ziemlich trocken mit, als sie ihren Ausstieg aus den Live-Übertragungen ankündigten. Alle wichtigen Entscheidungen der Rundfahrt 2011 waren dann immerhin noch bei ARD und ZDF in Echtzeit zu sehen, am Ende war also alles noch halb so schlimm - wahre Enthusiasten wanderten eben zu Eurosport ab, wo man sich natürlich die Hände rieb und mit erstmals über 80-Livestunden mit Karacho in die Lücke stieß. Und dieses Engagement zahlte sich aus: Die Marktanteile konnten so teilweise verdoppelt werden.

Jetzt ziehen sich ARD und ZDF komplett zurück, zeigen keine Livebilder mehr - und der Sportsender konzentriert sich bei der 99. Auflage der Tour de France deshalb umso stärker auf die Radsportfans. "Bis zur traditionsreichen Sprintankunft auf der Champs-Élysées in Paris am 22. Juli überträgt Eurosport insgesamt über 150 Stunden, davon mehr als 80 Stunden live und 100 Prozent in HD", kündigten die Münchner an.

(Fortfahren)

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