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zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 16. August 2012 | Von Tobias Köberlein, .

Kurt Krömer: Kein Kindergeburtstag mehr

Kurt Krömer ist wieder da! "Krömer - Late Night Show" heißt die neue ARD-Sendung des Komikers, der sich künftig auch Tiefe und Ernsthaftigkeit erlauben will. Los geht's am Samstag, 18. August, 23.15 Uhr.


Eigentlich war er aber nicht wirklich weg. Kurt Krömer hat den Grimme Preis bekommen, er hat über 100 ausverkaufte Live-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeben und drei Filme gedreht. Nur war er nicht im Fernsehen. Das ändert sich ab 18. August, denn jetzt kehrt der 37-jährige Berliner mit "Krömer - Late Night Show" auf die Fernsehbühne zurück. - 1 (© © rbb Daniel Porsdorf)
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  • "Nach einer gewissen Zeit ist es gut, sich das Erreichte wieder kaputt zu machen, sonst fängt man an, sich auszuruhen": Kurt Krömer. - 2 (© © rbb Daniel Porsdorf,)
  • Spät, aber oho: "Krömer - Late Night Show" startet am Samstag, 18. August, 23.15 Uhr, im Ersten. - 3 (© © rbb Daniel Porsdorf)
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Eigentlich war er aber nicht wirklich weg. Kurt Krömer hat den Grimme Preis bekommen, er hat über 100 ausverkaufte Live-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeben und drei Filme gedreht. Nur war er nicht im Fernsehen. Das ändert sich ab 18. August, denn jetzt kehrt der 37-jährige Berliner mit "Krömer - Late Night Show" auf die Fernsehbühne zurück.

Vor dem Berliner Ensemble glänzt Bert Brecht aus Bronze in der Sonne. Drinnen, im Theater, blickt Kurt Krömer missmutig durch seine schwarze Brille. Die Requisite hat ihm einen abgewetzten Teppich ausgerollt und einen alten Sessel hingestellt. Es soll ironisch wirken. Statt einen seiner knallbunten Anzüge trägt Krömer, der eigentlich Alexander Bojcan heißt, edlen Zwirn. "Flippig und bunt habe ich verbannt. Es geht jetzt ums gesprochene Wort", sagt der 37-Jährige bei der Vorstellung seiner neuen "Late Night Show". Ab 18. August, 23.15 Uhr, kommt sie achtmal aus dem berühmten BE, jeweils Samstagabend im Ersten, nach dem "Wort zum Sonntag". Im Interview macht sich Krömer dann doch noch locker und erklärt, warum er sich als Entertainer neu erfinden musste.

msn: Mensch, Herr Krömer, jetzt kehren Sie doch schneller als gedacht ins Fernsehen zurück. Und seriös sind Sie in der Zwischenzeit offenbar auch geworden.
Kurt Krömer: Seriös? Nee, bin ich nicht. Auch nicht im schwarzen Anzug. Vielleicht bin ich ein bisschen erwachsener geworden.

msn: Warum haben Sie vergangenes Jahr überhaupt mit der "Internationalen Show" aufgehört? Für die haben Sie immerhin einen Grimme-Preis gewonnen?
Krömer: Ich wollte den Stecker ziehen, bevor die Leute sagen: "Mensch, jetzt wird es aber langsam langweilig." Klar, nach dem Grimme-Preis hätte ich noch 15 Jahre so weitermachen können. Ich wollte aber nicht irgendwann zu mir sagen müssen: Ich mach' das bloß noch mit dem Blick auf den Scheck, ziehe die Shows durch und bin froh, wenn ich wieder nach Hause kann. Zuletzt war's wie ein Beamtenjob. Was mir fehlte, war die Spannung, waren die Überraschungsmomente.

msn: Klingt so, als wollten Sie unbedingt einreißen, was Sie sich aufgebaut hatten.
Krömer: Nach einer gewissen Zeit ist es gut, sich das Erreichte wieder kaputt zu machen, sonst fängt man an, sich auszuruhen. Meine Late Night Show ist jetzt wie mein Baby, um das ich mich kümmern muss. Das Konzept ist viel schärfer als bei der "Internationalen Show". Da ist eine Entwicklung zu sehen. Es hat mir nicht mehr gereicht, Prominenten lustige Fragen zu stellen.

msn: Stattdessen behandeln Sie jetzt brisante Themen wie Rassismus und Neonazis. Ein wiederkehrendes Element sind Ihre Erlebnisse in einem Bundeswehr-Camp in Afghanistan. So kennen wir Kurt Krömer gar nicht.
Krömer: Ich hatte einfach keine Lust mehr, die immer gleichen Komiker-Themen zu beackern. Ist doch langweilig, dauernd Witze über seine Freundin zu reißen, die ein bisschen doof ist. Die "Internationale Show" war lustig, aber auch ziemlich sinnentleert. Jetzt wage ich mich an Themen ran, bei denen viele Leute sagen werden: "Hey, das macht man nicht, das gehört sich nicht." In einer Folge begleite ich einen dunkelhäutigen Mann aufs Amt und gucke zu, wie die Beamten mit ihm umgehen, wie sie ihn automatisch wie jemanden behandeln, der kein Deutsch kann. Oder ich bin mit einem Rollstuhlfahrer im Straßenverkehr unterwegs. Dabei kommt es zu absurden Szenen.

(Fortfahren)

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