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zuletzt aktualisiert: Montag, 23. Juli 2012 | Von Frank Rauscher, .

Hier ist ja alles ganz anders ...

"Willkommen bei den Sch'tis" erzählt die Geschichte eines Postboten, der im französischen Norden zunächst einen Kulturschock erlebt - und am Ende gar nicht mehr weg will.


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Wenn das mal kein schlechtes Ende nimmt: Philippe (Kad Merad, rechts) und Antoine (Dany Boon) radeln angetrunken um die Wette.

Der Postbeamte Philippe (Kad Merad) wollte mit unlauteren Mitteln einen Posten an der Riviera ergattern - und landet stattdessen im Nord-Pas-de-Calais, einer Region, die in Frankreich in etwa so beliebt ist wie Sibirien. Aber: Das war vor der Komödie "Willkommen bei den Sch'tis", die 2008 mehr als 20 Millionen Franzosen ins Kino lockte und das Image des französischen Nordens gewiss aufbesserte. Regisseur und Hauptdarsteller Dany Boon wirbt in seinem urkomischen Film, den die ARD zum Auftakt der Reihe "Sommerkino im Ersten" als Free-TV-Premiere zeigt, schließlich auf hinreißend warmherzige Art und Weise für seine Heimatregion.

Zum Abschied schenkt seine Frau Julie (Zoé Félix) Philippe noch eine Daunenjacke mit Pelzkragen. Von einem alten Mann, der schon mal in Norden war, haben sie gehört, dass dort im Winter die Temperaturen tiefer und tiefer sinken sollen - bis zu 40 Grad minus! Da wundert es die Südfranzosen kaum, dass sich die heute arbeitslosen Bewohner der ehemaligen Minengegend bei strömendem Regen mit viel Alkohol trösten.

Mit diesen und anderen Vorurteilen im Gepäck bricht Philippe alleine auf zu seinem neuen Arbeitsplatz - seiner Familie will er das Leben "dort oben" nicht zumuten. Bei der Ankunft scheinen sich zunächst alle Klischees zu bestätigen: Es schüttet und ein Mann rennt ihm vors Auto, der zudem noch unverständliches Zeug brabbelt.

Philippe glaubt zunächst, der Arme habe sich am Kiefer verletzt, doch es war eine erste Begegnung mit dem regionalen Dialekt "Sch'ti". Dabei verwandeln sich "S"-Laute in "Sch"-Laute, aus "Sonne" wird zum Beispiel "Schonne" und "süß" zu "schüß". Regisseur Dany Boon, der ab 18. Oktober in "Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät" im Kino zu sehen ist, will zu Recht, dass man sich auf den Dialekt einlässt, den Sprachwitz und die daraus entstehenden lustigen Missverständnisse genießt.

(Fortfahren)

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